Historie

Schon zu Zeiten der Römer wurde das Thermalwasser der Quellen von Bad Ems zur Genesung genutzt.


Die Begründer der heutigen Malbergklinik, Dr. Fritz Doepner und seine Frau, betrieben in Berlin eine Privatklinik und schickten Ihre Patienten immer nach Bad Ems zur Kur. Nach der vollständigen Zerstörung der Klinik in Berlin durch den Krieg folgte für das Ehepaar Doepner ein Neuanfang in Bad Ems, zunächst durch die Anmietung von leerstehenden Hotelbetten. 

Bereits damals sah das Konzept der ganzheitlichen medizinischen Sichtweise die Betreuung durch unterschiedliche Fachärzte und Therapeuten vor, um ein breites Indikationsfeld abdecken zu können.

1950 wurde das "Haus Rheingold" - früher unter dem Namen "Englischer Hof" - als Hotel betrieben, gekauft und zur Kurklinik umgebaut.                                                                                                                                                         



Der Englische Hof war von 1825 bis 1925 das größte Bad Emser Hotel in Privathand. Als es 1825 eröffnete wurde waren der Fürst und die Fürstin Galitzin aus Petersburg mit die ersten Gäste. Im Laufe der Jahrzehnte beherbergte es unter anderem so illustre Gäste wie König Ludwig I. von Bayern mit Gemahlin, Prinz und Prinzessin Karl von Preußen, Kronprinz Maximilian von Bayern, General von Moltke, die Gräfin d`Agoult und den französischen Herzog Richelieu. Der damalige Hotelier wurde gerühmt, königlichen Hohenheiten und Gästen mit bürgerlichen Namen mit der gleichen Zuvorkommenheit und Freundlichkeit zu begegnen.


Anfang der 1980er Jahre wurde das Vordergebäude "Haus Nassau" gekauft und komplett abgerissen.
Zur Erhaltung des Stadtbildes wurde die alte Fassade des "Haus Nassau" nach Fertigstellung des Neubaus wieder rekonstruiert. Hinter dieser Fassade befindet sich ein L-förimger, 5-stöckiger Neubau, der auf die Bedürfnisse einer medizinisch kompetenten Rehabilitationsklinik ausgerichtet ist.


Ende der 90er Jahre kam das "Haus Preußen" dazu. Der Vorderbau wurde nicht verändert, nur die Innenräume wurden für die Mitarbeiter der Klinikverwaltung angepasst. Im hinteren Teil wurde die ehemalige Schreinerei abgerissen und ein 2-stöckiges modernes Therapiezentrum neu erbaut.


Die Malbergklinik ist damit ein Haus mit jahrzehntelanger Tradition, welches den modernen Strukturwandel in der Rehabilitation verinnerlicht und vollzogen hat, sich dennoch ihrer Wurzeln bewusst ist und den familiären Charakter bewahrt hat.

Wir führen die Tradition des Englischen Hofes weiter: Allen mit der gleichen Zuvorkommenheit und Freundlichkeit zu begegnen.


Hieraus schöpft die Klinik die Kraft, derzeitige und zukünftige Anforderungen zu bewältigen.