Erkrankungen des Herzens und der Gefäßsystems

Folgende Erkrankungen können therapiert werden:

Patienten mit Z. n. akutem Herzinfarkt zum allgemeinen Kräfteaufbau, zur Ermittlung der individuellen Belastungsgrenze und psychischen Stabilisierung

Patienten mit koronarer Herzkrankheit mit Z. n. PTCA bei erstmaliger Diagnosestellung und/oder erheblichen psychischen Problemen

Patienten mit Z. n. Bypass-Operation bei koronarer Herzkrankheit, Herzklappenoperation, Operation eines Vorhof- oder Ventrikelseptumdefekts

oder nach Operation einer konstruktiven Perikarditis zur postoperativen Stabilisierung und psychischen Stabilisierung

Patienten mit Herzinsuffizienz NYHA Grad III-IV nach Ausschöpfung der medikamentösen und ggf. operativen Rekompensationsmöglichkeiten mit dem Ziel der Durchführung einer Trainingstherapie zur Ermittlung der persönlichen Belastungsgrenze, zur Vermeidung häufiger akutstationärer Behandlungen

Patienten mit Z. n. vorausgegangenen Gefäßoperationen (insbesondere Aortenaneurysma) zur postoperativen Stabilisierung

Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit in den Stadien II b bis IV nach Fontaine bei fehlender operativer oder interventioneller Therapiemöglichkeit

 

Während der Rehabilitation werden die persönlichen Belastungsgrenzen mit Hilfe gezielter Trainigstherapie ermittelt.

Mit Hilfe von Gesundheitsschulungen und Einzelgesprächen wird auf die individuellen Risikofakoren eingegangen, diese werden besprochen und alternative Verhaltensweisen aufgezeigt und geschult.

 

Neben der in der Rehabilitation notwendigen Funktionsanalysen sind hausinterne diagnostische Möglichkeiten wie die Durchführung von klinisch-chemischen Laboruntersuchungen, Elektrokardiographie, Belastungs- und Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Sonographie einschließlich Echokardiographie, Dopplersonographie, Lungenfunktionsbestimmungen und Blutgasanalysen vorhanden.

In dem interdisziplinären Rehabilitations-Team der Malbergklinik sind Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologinnen, Sozialarbeiter, Diätassistentinnen und Diabetesberaterinnen integriert.